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Geschützt! Oder doch nicht?

Wieder einmal geht Susi Türkisblaus Moderatgeber in eine weitere Runde! Dieses Mal habe ich für sie etwas ganz spezielles aus meinem Schreibtisch gekramt, auf welches ich kürzlich wieder gestossen bin, als in meinem überfüllten Büro mal wieder eine Aufräumaktion fällig war. Unter haufenweise Manuskripten, Schreibfedern und ekligen Spinnen, fiel mir ein früheres Konzept ins Auge, welches ich vor ein, zwei Jahren mal begonnen habe. Dies wurde damals nicht veröffentlicht, weil ich die Zeit dafür nicht für reif gehalten habe. Nun jedoch denke ich, dass sich dieses Konzept wunderbar in die heutige Gesellschaft einfügen wird und so hab ich die paar wiedergefundenen Blätter abgestaubt und mich an eine entsprechende Kurzvorstellung meiner neusten Mode-Idee gemacht, die sie gleich lesen können: Das Grundprinzip basiert auf dem Wort „geschützt“, welches sich natürlich allgemein auf sehr viele Arten verwenden lässt. Wir jedoch werden uns hier nur mit dem „modischen Schutz“ auseinandersetzen. Um genau das geht es auch: Sich schützen und dabei auch noch gut aussehen. Bei einigen Kreationen vielleicht aber eher: gut aussehen aber sich nicht schützen, obwohl es auf den ersten Blick so scheinen mag. So etwas wie im vorhergegangenen Satz muss man viel eher in Betracht ziehen, als Schutz und gutes Aussehen. Denn wer schon einmal einen besonders starken Panzer oder ein besonders festes Kleid getragen hat, wird darin nicht schlecht geschwitzt haben und das will ja keiner auf einem Ball oder einer Geburtstagsparty. Und ich kann ihnen von Rüstungen natürlich ein Liedchen singen. Wer weiss, wie ich aussehe und wie ich normalerweise rumlaufe, der wird verstehen, auf was ich anspiele. Jedenfalls war Mode noch nie zu besonders vielen anderen Dingen nützlich, als zum guten Aussehen. Dies wird sich hierbei kaum ändern. Im Grunde genommen werden nur aufgestylte und abgespeckte Schutzelemente genommen und an passende Kleiderstücke angefügt. So werden Schoner an Ellbogen zu einem Standart und Handschuhe oder Stahlklappenschuhe alltäglich. Wie immer: je mehr davon selbst angefertigt ist, desto besser und persönlicher wird das Endergebnis ausfallen! Es lassen sich noch so einfache Schutzelemente verwenden, wie zum Beispiel Fingerhüte oder Kopfhörer. Gut miteinander kombiniert sind sie unschlagbar. Es freut mich immer, wenn ich Rückmeldungen erhalte und helfe gerne, wenn etwas nicht klar ist, oder jemand im Umgang mit Stoff noch nicht so bewandert ist. Fragen kostet bei mir nie etwas!

Seien Sie kreativ,

Susi A. Türkisblau