Menards Musik Reise Teil 1: Das Brot des Musikers
....ist vielleicht doch nicht der Applaus?
Für diese Ausgabe des Blue Reports habe ich mich auf die Spuren der Musik begeben. In Erinnerungen geschwelgt und das Genre von allen Seiten beleuchtet. Die Musik: Wir achten und lieben sie und nehmen sie als etwas gegebens hin. Doch ohne talentierte Musiker, die ihr halbes Leben lang üben, nur um ihren Fans die perfekte Show zu liefern, blieben unsere Gehörnerven auf dem lauten Geschrei und krachmachenden Geräuschen sitzen und wir könnten nicht genüßlich schwelgen. Aber das Bild des armen Künstlers, der von Luft, Liebe und dem Applaus lebt, hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Man kann sich buchstäbliche eine goldene Nase verdienen, wie Big Nose, dass größte und erfolgreichste Musikimperium in der Welt. Manche meinen, dass dieser Konzern nicht mehr nach Stars sucht, um diese unter Vertrag zu nehmen, sie erschaffen Stars aus dem Nichts.
Als hätten sie das perfekte Rezept gefunden, speit dieser Gigant eine Berühmtheit nach der anderen aus, die von den jungen Mädels geliebt und verehrt werden. Darunter leidet leider auch die Qualität der Musik und viele eingefleischte Fans sind sauer, dass es anscheinend nur noch um die Verkaufszahlen geht.
Big Nose Chef Brion Brandon, nach dessen gigantischem Zinken die Firma benannt ist, antwortet Kritikern schlicht mit seinem Erfolg und verweist auf die riesige goldene Nase, die sein Heim darstellt. Um diesem Konsum Monster einen Riegel vorzuschieben, hat sich nun eine Vereinigung gegründet, die ganz andere Ideale verfolgt. Sie will genau das erhalten, wovon ich am Anfang sprach. Den Geist der Musik.
Deswegen nennen sie sich Spiritwardens, also so etwas wie die Wärter des Geistes, damit ist natürlich der Geist der Musik gemeint.
Vielversprechend fördern sie junge Talente, die nicht gut aussehen, sondern unglaubliches Geschickt mit ihren Instrumenten an den Tag legen. Ich unterstütze diese Wendung sehr und hoffe nicht zu unrecht, dass die Musikwelt dadurch wieder individueller wird und die Genies unserer Zeit kein Randdasein fristen und geleckte Sonnenbank-Marathon-Lieger im Rampenlicht stehen.
~ Robert Menard