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Drastische Konsequenzen

Als kleiner Spaßmacher erfunden, zerstört Kks (Knollenkrautsud) ganze Familien und wird regelrecht zur Pest.

Alles begann damit, dass der Partykönig Raul Bambule einen neuen Trend schaffen wollte und eine Substanz auf seinem Feierschiff verteilte, die er mit einem alten Rezept seiner Oma herstellte. Man muss dazu das auf feuchten Inseln wachsende Knollenkraut mit den Ausdünstungen einer Maulschleimechse kochen. (Der genaue Vorgang wird nicht erklärt, um das nachmachen zu verhindern)
Die entstehende Flüssigkeit kann als getrocknetes Pulver geraucht oder über direktere Wege, wie zum Beispiel durch eine Spritze, eingenommen werden. Es entsteht ein Rausch, welcher den Konsumenten mit enormen Glücksgefühlen überschüttet und neue Energie verleiht.
Doch dieser verfliegt schnell und man braucht schon bald die nächste Ladung, damit das Gefühl nicht verloren geht. Ein Sog, der Menschen immer weiter zum Konsum zwingt. Doch der Körper leidet stark unter den Folgen, denn das Mittel ist ein starkes Gift, dass den Körper beinahe doppelt so schnell altern lässt und der Gesundheit erheblichen Schaden zufügt. Besonders das gehirn kann starke Schäden nehmen und den Süchtigen auf den Stand eines 3 Jährigen zurückkatapultieren.
Das Mittel verbreitete sich nach ersten Verkäufen explosionsartig und immer mehr Partygänger fielen dem Rauschmittel zum Opfer.
Bald wurde es dann gesellschaftsfähig und auch fernab der großen bunten Feiern war das Mittel sehr beliebt. Schnell merkten die Regierungen der Inseln, dass schlimme Probleme auftraten, weil immer mehr Abhängige starben oder Geistig so gestört waren, dass sie nicht mehr alleine leben konnten. Kks war außer Kontrolle geraten.
Um dem Treiben schlussendlich ein Ende zu setzen, schlossen sich gleich mehrere Königreiche zusammen und verbaten den Gebrauch, so wie den Handel mit der Substanz. Leitung übernahm dabei Casino Town, denn in der Stadt des Glücksspiels hatte sich Kks am schnellsten durchgesetzt und die meisten Todesopfer gefordert, sodass dortige Regierungsorgane bereits ordentlich Erfahrung hatten.
Erst schien es, als würden die Regenten das Problem unter Kontrolle kriegen, doch ein neuer Ring dubioser Händler hat sich nun auf Casino Town niedergelassen und kämpft offen gegen die Regierung. Wahrscheinlich wollen die Bosse der dortigen Unterwelt ein Exempel statuieren. Die Regierung der Sündenstadt hofft gerade jetzt auf große Unterstützung im Kampf gegen die Drogenbarone mit dem Argument, dass es auch andere Inseln treffen kann. Noch hat keiner der anderen Könige Stellung bezogen, ob Hilfe bereitgestellt wird. Man wird sehen, wie groß der Wille ist, gegen Kks und seine Vertreiber vorzugehen.

~ Robert Menard